Erste Testphase für die neuen Concept2 Skinny Shafts

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Ganz schön hart ran mussten die Trainer beim diesjährigen Wintertrainingslager in Sabaudia. 3 Wochen lang hatte Nationaltrainer Carsten Hassing und sein Team Zeit, um die olympischen Boote ins Visier zu nehmen um neue Konstellationen und Material zu testen.
45 Athleten und 6 Trainer reisten vom 2.-23. Februar ins italienische Sabaudia, um dem winterlichen Wetter der Heimat zu entfliehen. So ganz ging die Rechnung allerdings nicht auf. Die erste Woche war regnerisch und kalt, danach stiegen die Temperaturen bis auf 15 Grad. Das war alles andere als komfortabel, aber es konnte gerudert werden.

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6-7 Stunden mussten also die Trainer täglich im Motorboot frieren und verfuhren dabei 700 Liter Benzin. Man sieht, es wurde viel gerudert. Kommen wir aber zu den eigentlichen Akteuren des Trainingslagers, den Ruderern. Diese durften gleich am Anfang Pakete öffnen. Wie schon in den 2 Jahren zuvor, wird auch in 2013 die komplette Mannschaft mit Concept2 Skulls und Riemen ausgestattet. Carsten Hassing, der im letzten Jahr sehr gute Erfahrungen mit den neuen Skinny Shafts gemacht hatte, wollte ausschließlich diese Variante für das Nationalteam haben. Sein Wunsch ist uns Befehl.

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Sara Lambing und Magdalena Lobnig waren die Einzigen, die schon Erfahrung hatten mit den weichen, biegsamen Schäften, für alle anderen war es das erste Mal.
Magdi L. nach ihrer ersten Ausfahrt im November mit Skinny Medium Shaft und Fat2 Blades: „Die Ruder sind auch sehr cool zum fahren, sauberer Durchzug und vor allem gestaltet sich das Ausheben viel exakter. Da ja die Länge viel kürzer ist, kommt der Hebel rauf und so müsste man eigentlich die Dollenhöhe nachjustieren, aber ja.“
In Sabaudia wurden ausschließlich Smoothie2 Blades mit Vortex eingesetzt. Die Frauen ruderten mit Medium Schäften, die LGW Frauen mit Soft. Dies wurde nachträglich korrigiert, Supersoft für LGW und Medium für die Frauen. Wichtige Erfahrungswerte für uns!

Für die LGW Männer passten die Skinny Medium Shafts in der längeren Ausführung perfekt.
Paul Sieber: “Anfangs war das Timing aufgrund der extra Beschleunigung im Endzug ungewohnt, aber nachdem wir uns im Zweier daran gewöhnt hatten, war es wirklich spitze.“

Sieber und SieberAuch der neu gebildete LGW Vierer ohne war begeistert.
Alexander Chernikov: „Das Vorrollen bei Gegenwind ist viel leichter und im Endzug kommt der Riemen und gibt dem Schlag noch einen zusätzlichen Kick.“

Die zweite Lieferung für die Saison ist bereits bestellt. Concept2 legt sich als Technical Suplier des ÖRV voll in die „Riemen“, um beim Neustart auf dem Weg nach Rio zu unterstützen.

Artikel verfasst für www.rudern.at

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